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Hallo, mein Name ist Ellen Wieler und ich wohne in Darmstadt. Ich bin
seit einigen Jahren mit dem Thema des Kriegsenkeldaseins beschäftigt
und möchte sehr gerne mit anderen in Kontakt kommen. Ich bin Tanztherapeutin
und arbeite gerade an einer Tanzgestaltung zu dem Thema des Traumas,
das wir noch in uns tragen. Ich bin sehr interessiert daran, Menschen
zu finden, die mit mir an diesem Thema mit Hilfe von Tanz und Bewegung
arbeiten und dies evt. auch für ein Publikum sichtbar machen möchten.
Es ist keine Tanzerfahrung notwendig. Der Körper wird die Gelegenheit
bekommen, zu sprechen, so wie er es eben kann und wie es verbal manchmal
nicht geht, weil die Worte fehlen. Wichtig ist mir, dass Schweres hier
Platz und Aufmerksamkeit bekommt, aber dass (gerade deswegen) Leichtigkeit,
Witz und Freude nicht fehlen werden, weil sie sich bei dieser Art Arbeit
von ganz alleine ausbreiten können.
Ich nenne das Projekt zurzeit „Ich trage Deine Kleider“.
Eine kleine Gruppe von drei Personen existiert bereits, es kann aber
jederzeit jemand dazu kommen und es können auch andere kreativen
Ausdrucksweisen Teil des Projekts werden: Gesang, Schauspiel, Musik,....
Über Ort und Uhrzeit der Treffen lässt sich noch sprechen,
ich würde mich zunächst freuen von Interessenten zu hören
und sie kennen zu lernen. Viele Grüße von Ellen. roman.prittwitz@gmx.de
Wenn
Interesse an einer Fahrt nach Polen und/oder die Tschechische Republik
besteht, um dort mit Altersgenossen zusammen Erfahrungen auszutauschen
und vielleicht gemeinsame (Familien)-Spuren zu entdecken, kann sich
gerne an die Email-Adresse: fricke-mail@online.de wenden. Falls jemand
Bedarf an einer Gesprächsrunde zum Thema Kriegsenkel im Raum Frankfurt
am Main hat, kann sich auch gerne bei der Email-Adresse melden.
Wer
Interesse an einem Gesprächsaustausch in Osnabrück
hat, der kann sich gerne melden bei: wlyros.70@gmx.de
Und
wenn Interesse besteht an einem Gesprächsaustausch im Nordbereich
Hamburg bzw. im Kreis Pinneberg, der kann sich melden bei:
ke.hartung@web.de
Ich
möchte gerne eine Gesprächsgruppe gründen, in der Kriegsenkel
ihre Erfahrungen austauschen können, und suche Interessierte aus
dem Raum Düren, Köln, Aachen, Euskirchen.
Wer Interesse hat, bitte melden unter: edeltrud@coaching-behr.de
Gibt
es im Schwarzwald/nähe Offenburg oder im Raum
Mainz/Darmstadt/Wiesbaden/Frankfurt Interesse an einer Gesprächsrunde
zu dem Thema „Kriegsenkel“? Falls Sie Lust haben, einen
Gesprächskreis zu gründen oder selbst schon etwas ins Leben
gerufen haben und weitere Interessierte einladen möchten, dann
melden Sie sich bitte bei uns.
***
Am
08.10.2010 stellt Sabine Bode ihr Buch „Kriegsenkel. Die Erben
der vergessenen Generation“ vor.
Urania Berlin e.V.
http://www.urania.de/programm/2010/c552/
Demnächst
bietet die VHS Erfurt ein Seminar für Kriegsenkel an:
http://www.erfurt.de/cocoon/ef/vhs/kurs/E10111.html
One-by-One
veranstaltet in Berlin u.a. regelmässig ein Sonntagstreffen, um
gemeinsam über die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die
eigene Familie und das eigene Leben zu sprechen:
http://www.one-by-one-de.org/home
Die
Akademie Sandkrughof bietet Seminare für Kriegsenkel an:
http://www.sandkrughof.de/seminare/index.php?id=13
Botschaften
des Schweigens - Das Trauma und die nächste Generation
Ein Kompetenztag mit Dr. Udo Baer und Gabriele Frick-Baer
08. Oktober 2010 in Waldkirch
http://www.zukunftswerkstatt-tk.de
Gemeinsam
das Schweigen beenden
Auswirkungen von Kriegs- und Vertreibungserfahrungen auf das Leben der
2. und 3. Generation.
Ein Wochenendseminar mit der Familientherapeutin Anita Knapek
15. bis 17. Oktober 2010 in Dachau
http://www.dachau-institut.de/institut/veranstaltungen/aktuelles.html
Symposium:
Psychotraumatologie
12. bis 14. November 2010 in Bad Herrenalb
http://www.claro-vita.net/pdf/veranstaltungen/traumatologie-programm.pdf
***
Beteiligen
Sie sich an unserer Studie:
Die Kriegsenkel-Generation trägt oft ihre Probleme mit sich alleine
herum, oft heruntergespielt als „persönliche Schwierigkeiten“,
die nicht der Rede wert zu sein scheinen. Das sind sie aber! Beteiligen
Sie sich an unserer Studie über die Generation der Kriegsenkel
und berichten Sie von Ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Konflikten,
die Sie zu dem Thema gemacht haben. Anhaltspunkte können folgende
Fragen sein:
-
Wann kamen Sie das erste Mal mit dem Thema in Berührung?
- Kennen Sie die Kindheit Ihrer Eltern oder die Vergangenheit Ihrer
Großeltern?
- Haben Sie mit Ihren Eltern oder Großeltern über die Vergangenheit
gesprochen?
- Wurde in Ihrer Familie über die Zeit des Nationalsozialismus
gesprochen?
- Haben Sie das Gefühl, einige Bereiche der Vergangenheit mit Ihren
Eltern oder Großeltern nicht ansprechen zu können?
- Können Sie mit Ihren Eltern über Ihre Sorgen und Gefühle
sprechen?
- Wie gehen Sie selber mit Ihren Gefühlen um?
- Haben Sie Schwierigkeiten, die sich in Ihrem Leben wiederholen? Gibt
es ein Wiederholungsmuster?
- Übertragen Sie ungewollte Verhaltensmuster auf Ihre Kinder?
- Haben Sie schon einmal eine Lebenskrise gehabt? Wie äußerte
sie sich?
- Haben Sie das Gefühl, innere Blockaden zu haben? Fühlen
Sie sich ausgebremst?
Schreiben
Sie uns: kontakt@forumkriegsenkel.com
Alle Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt
und nicht ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung veröffentlicht.
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