Aktuelles

 

Kriegsenkelgruppe Freiburg im Breisgau trifft sich das erste Mal am Samstag, den 11.02.2012. Die Treffen werden jeweils monatlich Sa oder So stattfinden. Neue Teilnehmer sind sehr willkommen. Kontakt: marjellchen21@yahoo.de

Auch ostpreußische Wurzeln? Angelika wünscht sich Austausch mit Menschen die auch ostpreußische Elternteile haben, die von Flucht und Vertreibung betroffen waren. Lebe bei Freiburg im Breisgau, bin Jahrgang 1969. Kontakt: marjellchen21@yahoo.de

Ich recherchiere für Mona Lisa (ZDF) zum Thema transgenerationale Weitergabe von Traumatas. Ich suche für einen Beitrag Menschen, die bereit sind, mir dazu etwas zu erzählen. Mich interessiert dabei besonders ein Phänomen, das oft Kriegsenkel erleben. Die Tatsache nämlich, dass die Folgen von Traumatisierungen unbewußt oft über Generationen weiter gegeben werden. Und das - obwohl zuhause über das eigentliche Trauma geschwiegen wurde. Das Thema ist in den main stream Medien noch viel zu unbekannt und ich würde mich freuen, mit Ihrer Hilfe etwas zu Aufklärung beitragen zu können. Ich bin unter der Nummer 089-9955-1632 zu erreichen oder via email: Pecoraro.M@zdf.de

Raum Düsseldorf/Köln. Ich würde mich gerne mit anderen Kriegsenkeln austauschen. Meine Mutter ist Jahrgang 1939 und aus Ostpreußen geflohen. Themen, die mich besonders beschäftigen, sind der Umgang mit traumatischen Ereignissen in Kriegskinder- und -enkelgeneration, Schweigen über traumatische Ereignisse und Reinszenierungen in der Folgegeneration. Bei Interesse bitte schreibt mir: boeckele@web.de

Hallo, zusammen
Ich suche Kontakt zu Kriegsenkeln und -enkelinnen aus der Region Ulm. Ich bin dort 1968 geboren worden, meine Mutter ist Jahrgang 1935. Sie hat die grosse Bombadierung im Dezember 1944 als 9-jähriges Mädchen erlebt, danach folgten die Hungerjahre. Mein Vater, Jahrgang 1911 hat den 1. Weltkrieg als Kleinkind, den 2. Weltkrieg als Soldat in Afrika und Kriegsgefangener in Amerika erlebt. Meine Kindheit war geprägt von Kälte, Missbrauch und Grenzüberschreitungen ohne Ende, die ich jetzt so langsam aufgearbeitet habe. Mein Vater lebt nicht mehr, mein Verhältnis zu meiner Mutter ist extrem schwierig, da sie verbittert ist, unehrlich und bösartig.
Im Zuge dieser Aufarbeitung bin ich auf das Thema der transgenerationalen Traumatisierung gestossen (Bettina Alberti, Sabine Bode, etc) und würde mich nun gerne mit anderen Betroffenen austauschen. Da ich in der Schweiz lebe, ist der Realkontakt schwieriger, bin aber gerne mal bereit, nach Ulm zu kommen. Ansonsten erst einmal Mailaustausch. Meine Adresse: caro@caro-art.ch

Das nächste Treffen der Gesprächsgruppe Kriegsenkel im Raum Köln, Aachen Düren, Euskirchen findet statt am Freitag, den 03.02.2012 um 19.00 Uhr. Wir werden uns u.a. mit der Pädagogik der Nazizeit beschäftigen.
Unsere Gruppe trifft sich viertleljährlich und tauscht sich über die Erfahrungen aus, die jede/jeder in der Auseinandersetzung mit dem Thema Kriegsenkel macht und über die Literatur, die es zu diesem Thema gibt. Wenn Ihr weitere Informationen zu den Treffen haben wollt, schickt eine Mail an folgende Adresse: edeltrud@coaching-behr.de

Gerne hätte ich Kontakt zu Kriegsenkeln in der Nähe von PLZ 45... Nähe Dortmund oder Recklinghausen im Ruhrgebiet. Ich bin Jahrgang 1972, meine Eltern beide 1940 im Ruhrgebiet geboren... Britta: johalac@yahoo.de

Die Kriegsenkel-Gruppe in Frankfurt am Main trifft sich am 07. Januar 2012. Bei Interesse meldet Euch bitte bei: fricke-mail@online.de

Ich bereite einen Dokumentarfilm über die Generation der Kriegsenkel vor. Ich selbst bin 1966 geboren und also auch eine Kriegsenkelin. Der Arbeitstitel meines Dokumentarfilms ist KALTE MUTTER. Auf meiner Homepage finden sich unter work in progress Auszüge aus meinem Exposé dafür: www.franziska-tenner.de
Für diesen Film suche ich Träume und Traumerfahrungen von Kriegsenkeln, die unser Thema anschaulich transportieren und außerdem erfahrbar machen, was transgenerationale Weitergabe von traumatischen Erfahrungen in unseren Familie für uns und unser Leben bedeutet.
Wer Lust hat, möge mir seine Träume schildern und unter post@franziska-tenner.de zusenden. Ich würde im Film gern Träume einlesen lassen. Sie sind dann natürlich anonymisiert. Wichtig fände ich im Film die Angaben des Alters, der Heimatstadt und des Geschlechts des Träumers / der Träumerin.
Wer vorher noch Genaueres wissen möchte, kann mich ebenfalls gern unter oben genannter Adresse anschreiben. Ich freue mich sehr über Euer Interesse. Herzliche Grüße von Franziska

Ich würde gerne mit anderen Kriegsenkeln in Kontakt treten. Ich wohne ziemlich genau in der Mitte Mecklenburg-Vorpommerns. regine@stauga.de

Die Berliner Kriegsenkel-Gruppe trifft sich jeden ersten Sonntag im Monat
um 16 Uhr im Nachbarschaftshaus Teutoburger Platz, Fehrbelliner Strasse 92.
Kriegsenkel – dass sind in der Regel zwischen 1960 und 1975 Geborene. Unsere Eltern wurden als Kind vom 2. Weltkrieg und seinen Folgen geprägt. Sie sind in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts geboren. Wir spüren, dass ihre Traumatisierungen Einfluss auf unser Leben haben. Damit wollen wir uns auseinandersetzen. Ihr seid herzlich willkommen! kriegsenkelberlin@googlemail.com

Hallo, mein Name ist Ellen Wieler und ich wohne in Darmstadt. Ich bin seit einigen Jahren mit dem Thema des Kriegsenkeldaseins beschäftigt und möchte sehr gerne mit anderen in Kontakt kommen. Ich bin Tanztherapeutin und arbeite gerade an einer Tanzgestaltung zu dem Thema des Traumas, das wir noch in uns tragen. Ich bin sehr interessiert daran, Menschen zu finden, die mit mir an diesem Thema mit Hilfe von Tanz und Bewegung arbeiten und dies evt. auch für ein Publikum sichtbar machen möchten. Es ist keine Tanzerfahrung notwendig. Der Körper wird die Gelegenheit bekommen, zu sprechen, so wie er es eben kann und wie es verbal manchmal nicht geht, weil die Worte fehlen. Wichtig ist mir, dass Schweres hier Platz und Aufmerksamkeit bekommt, aber dass (gerade deswegen) Leichtigkeit, Witz und Freude nicht fehlen werden, weil sie sich bei dieser Art Arbeit von ganz alleine ausbreiten können. Ich nenne das Projekt zurzeit „Ich trage Deine Kleider“. Eine kleine Gruppe von drei Personen existiert bereits, es kann aber jederzeit jemand dazu kommen und es können auch andere kreativen Ausdrucksweisen Teil des Projekts werden: Gesang, Schauspiel, Musik,.... Über Ort und Uhrzeit der Treffen lässt sich noch sprechen, ich würde mich zunächst freuen von Interessenten zu hören und sie kennen zu lernen. Viele Grüße von Ellen. roman.prittwitz@gmx.de

Wenn Interesse an einer Fahrt nach Polen und/oder die Tschechische Republik besteht, um dort mit Altersgenossen zusammen Erfahrungen auszutauschen und vielleicht gemeinsame (Familien)-Spuren zu entdecken, kann sich gerne an die Email-Adresse: fricke-mail@online.de wenden.

Wer Interesse an einem Gesprächsaustausch in Osnabrück hat, der kann sich gerne melden bei: wlyros.70@gmx.de

 

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Tagung „Die Kinder der Kriegskinder“ (26. Jahrestagung der Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie, GPPP)
Vom 30. März bis 1. April 2012 in Göttingen
Organisation: Heike Knoch und Winfried Kurth
http://www.uni-forst.gwdg.de/~wkurth/psh/tagung2012.htm

One-by-One veranstaltet in Berlin u.a. regelmässig ein Sonntagstreffen, um gemeinsam über die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die eigene Familie und das eigene Leben zu sprechen:
http://www.one-by-one-de.org/home

 

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Beteiligen Sie sich an unserer Studie:
Die Kriegsenkel-Generation trägt oft ihre Probleme mit sich alleine herum, oft heruntergespielt als „persönliche Schwierigkeiten“, die nicht der Rede wert zu sein scheinen. Das sind sie aber! Beteiligen Sie sich an unserer Studie über die Generation der Kriegsenkel und berichten Sie von Ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Konflikten, die Sie zu dem Thema gemacht haben. Anhaltspunkte können folgende Fragen sein:

- Wann kamen Sie das erste Mal mit dem Thema in Berührung?
- Kennen Sie die Kindheit Ihrer Eltern oder die Vergangenheit Ihre Großeltern?
- Haben Sie mit Ihren Eltern oder Großeltern über die Vergangenheit gesprochen?
- Wurde in Ihrer Familie über die Zeit des Nationalsozialismus gesprochen?
- Haben Sie das Gefühl, einige Bereiche der Vergangenheit mit Ihren Eltern oder Großeltern nicht ansprechen zu können?
- Können Sie mit Ihren Eltern über Ihre Sorgen und Gefühle sprechen?
- Wie gehen Sie selber mit Ihren Gefühlen um?
- Haben Sie Schwierigkeiten, die sich in Ihrem Leben wiederholen? Gibt es ein Wiederholungsmuster?
- Übertragen Sie ungewollte Verhaltensmuster auf Ihre Kinder?
- Haben Sie schon einmal eine Lebenskrise gehabt? Wie äußerte sie sich?
- Haben Sie das Gefühl, innere Blockaden zu haben? Fühlen Sie sich ausgebremst?

Schreiben Sie uns: kontakt@forumkriegsenkel.com
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